Nur rund 12 % aller Professuren in Deutschland sind derzeit mit Frauen besetzt: Zielsetzung der Bundesregierung ist es, diesen Anteil mittelfristig auf 20 % zu erhöhen. Als besonders kritischer Engpass gilt für Frauen der Karriereschritt in eine Professur.
Mit unseren Angeboten für Hochschulleitungen wollen wir erreichen, geschlechterspezifische Hürden in diesem Auswahlprozess zu beseitigen.
Sehr intensiv genutzt wird von dieser Zielgruppe unsere Wissenschaftlerinnen-Datenbank FemConsult zur Suche nach qualifizierten Bewerberinnen. Darüber hinaus beraten wir Führungskräfte der Hochschuladministration im Zuge der Bewerbung um das Total E-Quality-Prädikat. Mit Hilfe des zweijährlich fortzuschreibenden gendersensitiven Hochschulrankings wird Leitungen der aktuelle gleichstellungsbezogene Rang ihrer Hochschule im bundesweiten Vergleich aufgezeigt, um Veränderungspotenziale struktureller und individueller Art aufzuzeigen. Als Handreichung für Hochschulen erarbeitet das CEWS einen Genderleitfaden für die Akkreditierung.
Darüber hinaus bietet das CEWS auf Nachfrage Gender-Trainings für Führungskräfte und Gender-Consulting an, in dessen Rahmen Top-Down-Strategien entwickelt und innovative gleichstellungspolitische Instrumente konzipiert bzw. bestehende Maßnahmen evaluiert werden. Ziel der Beratungsangebote ist es, das Thema Chancengleichheit in der Wissenschaft im Sinne des Gender Mainstreaming als Handlungsprinzip der EntscheidungsträgerInnen in Forschung und Lehre zu verankern und Veränderungsprozesse kompetent zu begleiten.
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